MSV II mit drittem Sieg in Serie

Nach dem freien Wochenende, welches im Zeichen des Pokals stand, wollte die Reserve des MSV bei der SG Marnitz/Suckow den dritten Sieg in Serie einfahren, um Anschluss am vorderen Feld zu halten. Auf dem sehr gut zu bespielenden Rasen glich man noch vor der Pause die Marnitzer Führung aus und konnte in der zweiten Halbzeit dank einer engagierten Leistung einen verdienten Sieg einfahren.

Dass es so gut laufen würde, war die beiden Tage vor dem Spiel nicht absehbar. Neben Stammtorwart Tobias Schulz, der wegen einer Rippenprellung noch fehlte, drohte auch Ersatzmann Erik Bindemann wegen Rückenbeschwerden nicht spielfähig zu sein. Da kurzfristig auch der dritte Mann passen musste, war klar, dass Bindemann irgendwie fit werden musste. Und das tat er zum Glück auch. Zum letzten Pflichtspiel mussten die Trainer des MSV dennoch umstellen. Mit Hovemann, Dennis Glagla und Timon Brickwedde fielen drei Spieler aus und wurden durch Paul Schmidtke, Paulo Kircher und Marco vom Bruck mehr als adäquat ersetzt. Dabei rückten Schmidtke und Kircher auf für sie eher ungewohnte Positionen. Vor allem Kircher im zentralen Mittelfeld war die Spielfreude anzusehen.

SG Marnitz/Suckow - MSV Pampow II 2:4 (1:1)

Die Pampower begannen sehr forsch und erarbeiten sich verheißungsvolle Chancen in der ersten Viertelstunde. Zunächst war es Martin Schmedemann, der gut freigespielt wurde und sich im 1-gegen-1 durchsetzte. Da Schmedmann der Ball jedoch leicht versprang, war er gezwungen, sich den Ball ein zweites Mal vorzulegen und scheiterte am herausstürzenden Torwart der Gastgeber. Wenige Minuten später war es dann der großgewachsene Kevin Strübing, der eine Doppelchance hatte. Beim ersten Versuch scheiterte er von halblinker Position am gut reagierenden Torwart, den Nachschuss setzte er am Tor vorbei. Marnitz war jedoch stets gefährlich, da sie besser zweite Bälle anliefen, die sich deren Mittelfeldspieler vermehrt krallten. Vorne sollte vor allem Mathias Priess über seine Schnelligkeit für Gefahr sorgen. Zumeist war jedoch immer ein Pampower zur Stelle und klärte rechtzeitig, sodass ein Schuss aus der zweiten Reihe die einzige Abschlussaktion Richtung Tor von Bindemann blieb – und der ging zwei Meter vorbei. Der erste Abschluss der Gastgeber auf das Tor war jedoch gefährlicher, viel gefährlicher. Unterstützt wurde er jedoch durch zwei Fehler eines Pampower Abwehrspielers. Anstatt den lang geschlagenen Ball zur Ecke zu klären, hielt Innenverteidiger Homp den Ball im Spiel und ließ sich dann im 1-gegen-1 von Mathias Priess düpieren. Der anschließende Abschluss krönte sogar noch diese Aktion mit einem satten Schuss durch die Beine von Bindemann ins Glück zur Marnitzer Führung (1:0/28.). Aber ein Marnitzer Verteidiger wollte den Fehlern des Pampowers in Nichts nachstehen und leitete so den Ausgleich ein. Marco vom Bruck eroberte für den MSV an der Strafraumgrenze den Ball, spielte ihn in die Mitte, wo Paulo Kirchers Schussversuch noch misslang, aber vor die Füße von Martin Schmedemann sprang. Der traf den Ball auch nicht voll, weswegen der Ball ins lange Eck sprang zum 1:1 (31.). In der Folgezeit war das Spiel bis zum Halbzeitpfiff von einem Mittelfeldgeplänkel geprägt, da die Heimmannschaft sehr tief und geordnet stand und der sich der MSV taktisch unclever verhielt und zu statisch spielte. So ging es mit einem 1:1 in die Katakomben.

Mit den Vorgaben zweite Bälle vermehrt anzulaufen und flexibler im Angriffsspiel zu agieren, wollte man den „Karren“ umreißen und das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Mit einem Paukenschlag begann die zweite Halbzeit. Kevin Strübing  gewann den schon verloren geglaubten Ball an der rechten Außenlinie, düpierte seinen Gegenspieler, drang zur Grundlinie und spielte den Ball in den Rücken der Abwehr. Dort konnte Marco vom Bruck die Richtung des Balles leicht verändern, so dass der Ball vor die Füsse von Tom Küter sprang. Die Direktabnahme saß im kurzen Eck zur ersten Führung des MSV (47.). Kurz darauf musste der MSV zweimal wechseln. Angeschlagen musste Martin Schmedemann raus. Für ihn kam Andreas Voigt. Für den emsig arbeitenden und erschöpften Kapitän Fritz Müllerchen kam Heiko Hecht. Letzterer leitete das 3:1 ein. Im Mittelfeld eroberte er den Ball und spielte auf dem linken Flügel zu Marco vom Bruck. Der nahm den ihn überlaufenden Peter Heberlein mit, der zur Grundlinie drängte. Gleiches Spiel wie bei der Führung. Der Ball wurde in den Rücken gelegt zu Tom Küter. Der traf von halblinker Position aus der Drehung per Direktabnahme ins kurze Eck (1:3/75.). Wenig später dann die Vorentscheidung. Kevin Strübing luchste dem letzten Verteidiger durch seine Körperlänge mit dem Kopf den Ball ab und stand nun frei vor dem Tor. Statt den Ball zum frei neben ihm stehenden Peter Heberlein zu spielen, machte er es alleine, aber auch gut. Er schob den Ball rechts am Torwart vorbei ins Tor (1:4/80.). Kurz darauf eine ähnliche Situation. Dieses Mal stand Marco vom Bruck mit Kevin Strübing vor dem Torwart. Auch hier wurde eigensinnig gehandelt, jedoch mit anderem Resultat. Sein Heber ging über das Tor. Da Michael Krischkowski nach rüdem Foul verletzt raus musste und der MSV bereits dreimal gewechselt hatte, mussten wir in Unterzahl das Spiel beenden. In Unterzahl gelang den Marnitzern noch der Anschlusstreffer. Eine Flanke fand Bert Freitag, der den Ball ins rechte Eck köpfte (2:4/84.). Der MSV verteidigte nun tiefer, konterte dennoch gut. Mit dem Abpfiff hätte der MSV eben solch einen Konter fast zum 5:2 noch verwertet. Küter setzte sich zur Grundlinie durch. Sein Querpassversuch auf Hecht wurde zwar abgefälscht, kam aber über Umwege dennoch zu ihm. Der Ball wurde noch einmal in den Rücken gelegt, wo Strübing den Abschluss noch verpasste, Heberlein zentral aus bester Position den Ball aber über das Tor setzte. Es folgte unmittelbar danach der Schlusspiff. Und damit war der 4:2-Auswärtssieg für den MSV besiegelt.

Fazit: „Ein über weite Strecken sehr ordentliches bis gutes Spiel war es von uns. Wir sind gut gestartet, sind unglücklich in Rückstand geraten und haben gut darauf reagiert. Der Führungstreffer kurz nach der Pause spielte uns perfekt in die Karten. Und später haben wir die Konter sehr gut ausgespielt. Der Sieg war mehr als verdient und gut für das Selbstbewusstsein.“ (Trainer Heiko Hecht)

 

Nächstes Punktspiel:

Sonntag, 26.10.2014

Anstoß: 13:30 Uhr

in Pampow

MSV Pampow II - SV 04 Groß Laasch

Aufstellung

MSV Pampow:
  • Es spielten: Bindemann – Schmidtke, Homp (67. Peleikis), Krischkowski, Heberlein  – Küter, Kircher, Müllerchen (C/ 62. H. Hecht), Schmedemann (59. Voigt)  – M. vom Bruck, Strübing

Tore

Tore:
  • 1:0 Mathias Priess (28. Minute)
  • 1:1 Martin Schmedemann (31. Minute)
  • 1:2 Tom Küter (47. Minute)
  • 1:3 Tom Küter (75. Minute)
  • 1:4 Kevin Strübing (80. Minute)
  • 2:4 Bert Freitag (84. Minute)

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Nächstes Spiel

Ergebnis letztes Spiel

Sonntag 11 Juni, 2017 14:00
 
Greifswalder FC 1 : 3 MSV Pampow

Tabelle

Pl.  Team Pkt.
2. Greifswalder FC
68
3. MSV Pampow
65
4. Güstrower SC 09
64
5. TSV Bützow 1952
50

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